Appenzeller Sennenhunde von der Ofleider Höhe

Das Arbeitsfeld
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Sein Arbeitsfeld

Der Appenzeller Bauer züchtete nur mit kerngesundem "Material". Was nicht den ganzen Tag bei jeder Witterung schaffen, laufen, rennen, treiben, bellen und nachts auch noch hell wachsam sein konnte, wurde eliminiert, ausgemerzt.

Diese Worte eines Kynologen sagen viel aus über die hohen Anforderungen, die an Appenzeller Sennenhunde gestellt werden. In seinem ursprünglichen Arbeitsfeld - dem Bauernhof - wird er nach wie vor als Viehtreiber und Hof-(Wach-)Hund gehalten.

Er hat die verschiedensten Aufgaben: Er hilft beim Ein- und Ausstallen des Viehs, insbesondere von Rindern, Schweinen und oft auch von Geflügel. Er leistet wertvolle Dienste beim Ein- und Austreiben des Viehs von und zur Weide und beim Hüten. Dem Landwirt im Tal und dem Senn auf der Alp erleichtert er die Arbeit wesentlich. Ein "Appenzeller" vollführt seine Treibarbeit in der Regel bellend.

Vom Geschick des Appenzeller Sennenhundes wird viel berichtet. Es ist gut möglich, dass ein guter Treiber zwei ineinander geratene Herden aufgrund des spezifischen Herdengeruchs in Kürze zu trennen vermag. Auch dass ein "Appenzeller" auf der Landstrasse eine Herde von 20 Zuchtstieren und eine Herde von 100 und mehr Stück Vieh meistert, ist absolut nicht übertrieben.

Der Schweizerische Verein für Katastrophenhunde hat bei Katastrophen im Ausland bereits sehr gute Erfahrungen mit ihm gemacht, und der "Appenzeller" wird immer mehr auch als Begleit-, Schutz-, Lawinen- und Fährtenhund verwendet.

 

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