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Futter
und Pflege
Da uns die Futterindustrie heutzutage mit ihrem Angebot
überschüttet, ist es ratsam, sich auf die Futterhinweise seines Züchters, oder
Tierarztes zu verlassen. Diese werden Sie sicher sehr gewissenhaft beraten.
Achten Sie auf jeden Fall auf ein im Protein- und Fettgehalt niedrig
dosiertes Futter, daß sowohl als Trocken- oder Dosenfutter gefüttert werden
kann. Auch hier gilt die Regel, weniger ist oft mehr; besonders bei dieser
schnellwüchsigen Rasse wirkt sich eine falsche Fütterung häufig ungünstig auf
das Wachstum, besonders der Gelenke aus. Ihr Hund sollte gut proportioniert und
kräftig sein, aber nicht fett und schwabbelig aussehen.
Tägliches Bürsten ist durch das pflegeleichte Stockhaar nicht
unbedingt erforderlich. Allerdings sollte zur Gewöhnung schon sehr früh mit
einer weichen Bürste spielerisch über den Hundekörper gestreichelt werden. Zur
Belohnung gibt's dafür dann natürlich ein Leckerchen. Etwa am Ende des ersten
Lebensjahres findet der erste Haarwechsel statt. Da ist das tägliche Bürsten,
vorzugsweise mit einem Stockhaarstriegel, nötig. Hündinnen haaren in der Regel
etwa 6 bis 8 Wochen vor der Läufigkeit. Selbst nach ausgedehnten
Matschwetter-Spaziergängen brauchen Sie kaum mehr als ein Handtuch, um ihren
Appenzeller wieder sauber zu haben.
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